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Hallo MX-Fans,
zum nördlichsten aller Master-Rennen hatten
wir eine weite Anreise, aber es ist hier eine schöne Gegend. Samstag war
ja auch noch das Wetter ganz in Ordnung. Ich bin gemeinsam mit Marcel an
die Strecke gefahren, die aber bereits mächtig gelitten hatte, noch
bevor unser erstes Training begann.
Das Pflichttraining war ganz o.k., denn mit
Platz 6 in meiner Gruppe war ich noch zufrieden. Aber ich verrate Euch
trotzdem, dass Sandstrecken nicht zu meinen größten Freuden gehören.
Den Samstagabend haben wir alle gemeinsam verbracht. Und da meine ich
meinen Teamchef Jürgen (Scharnbach) und seine Frau Jutta und natürlich
meinen Chefmechaniker Heinz und Heidi, die Eltern von meinem Freund
Marcel (Dornhöfer). Es sind viele kleine Seen in der Nähe, wo wir auch
spazieren waren.
Am Sonntag sind wir dann bei Regen aufgewacht. Aber diese Strecke war
trotzdem noch griffig. Ich fühlte mich eigentlich ganz prima und war
optimistisch, weil das Bike auch richtig gut läuft.
1. Lauf:
Ich bin schnell aus meinem „Startloch“ gekommen und als Zweiter aus der
ersten Kurve. Doch ein kleiner Fehler von mir hat mich gleich auf den 7.
Platz zurück geworfen. Ich hatte dann zugegebenermaßen auch Probleme,
meinen Rhythmus zu finden. Die Strecke ist ziemlich schnell „auseinander
gebrochen“, sah also nach jeder Runde völlig anders aus und wurde immer
schwieriger. Mir sind einige Fehler passiert und ich habe auch noch eine
Bodenprobe genommen. Dann musste ich auch noch ganz schnell an die Box,
um mir eine neue Brille zu holen. Erst zum Ende des Rennens hatte ich
meinen Stil gefunden und befriedigende Zeiten gefahren. Das reichte aber
leider nur noch für 2 magere Pünktchen. Na toll …!
Erstaunlich, wie schnell Marcus Schiffer, der heutige Sieger, hier
unterwegs war. Er ist wirklich gut drauf!
2. Lauf:
Mein Start war wieder nicht der schlechteste. Ich war auch konstant
unterwegs, bis plötzlich mein Motorrad blockierte. Ich konnte einfach
nicht in den Leerlauf schalten. Ich hab`s `ne halbe Ewigkeit probiert
und bin dabei ganz langsam zurück in die Mechanikerbox gefahren. Also
der Motor war es Gott sei Dank nicht. Vermutlich mochte mein Baby auch
den Sand nicht so recht und ein Sandkörnchen oder Steinchen war Schuld
an diesem Aus. Also die Strecke war inzwischen dermaßen zerschossen,
dass ich auch nicht so ganz doll traurig war, mich nicht weiter mit
meiner (noch miesen) Kondition dort durch `s Rennen quälen zu müssen.
Marcus Schiffer hatte gleich beim Start so
perfekt ausgecheckt und die Führung nicht mehr abgegeben, so dass er
diesen Lauf wohl mit fast einer Minute Vorsprung gewonnen hat.
Ich verlängere meinen Aufenthalt hier im
Norden noch um 4 Tage, denn ich gebe einen Lehrgang in der Nähe von
Heide. Dann sprinte ich zurück zum Hockenheim, wo die Dugmore
Offroad-Schools inzwischen auch eine feste Heimstätte gefunden hat. Und
deswegen habe ich da ein Freestyle-Event organisiert. Drückt mir die
Daumen, dass alles klappt!
Viel Engagement stecke ich auch in die
Zusammenarbeit mit Leatt Brace und den Import & Vertrieb von diesem
Nackenschutz, der wahre Retter, wenn`s mal ganz dicke kommt.
Freunde, passt auf Euch auf!
Euer

P.S.:
Besondere Grüße an meine Freunde in Mecklenburg-Vorpommern, wo ich am 8.
und 9. August einen Lehrgang gebe und anschließend beim "Internationalen
Ostseepokal" in Wolgast starten werde! Ohhh, war das nicht auch so eine
feine Naturstrecke zwischen Himmel und Hölle mit viel, viel Sand ... =)
Na dann ... auf ein Neues, ich komme!!! |